sekundäre Inhaltsstoffe

werden von Pflanzen im Sekundärstoffwechsel gebildet und bestehen aus sehr unterschiedlichen chemischen Strukturen. Sie dienen den Pflanzen unter anderem als Lockstoff (z.B. ätherische Öle) oder zur Abwehr gegen Schädlinge (z.B. Gerbstoffe).
Es sind etwa 60.000 (!) sekundäre Inhaltsstoffe in höheren Pflanzen bekannt.
Abhängig von Standort, Klima, Partnerpflanzen, Erntezeitpunkt, etc. können sie in unterschiedlicher Konzentration vorhanden sein.

Hypericin

Ein weitestgehend noch nicht so verbreitet bekannter jedoch sehr wirksamer Inhaltsstoff ist das Hypericin, das in Johanniskrautgewächsen (Hypericaceae) vorkommt.

Flavonoide

„Flavus“ kommt aus dem Latein und bedeutet so viel wie „blond“ oder „gelb“ sind orange, gelblich farbgebende Inhaltsstoffe.

Cumarin

Die Bezeichnung Cumarin stammt von „Coumarouna“, einem in Guayana heimischen Baum (Dipteryx odorate). Die getrockneten Früchte, bekannt als Tonkabohnen, duften süß nach Cumarin. Ähnlich intensiv nach Cumarin duftet getrockneter Honigklee oder Waldmeister.[i]

Bitterstoffe

Bitterstoffe werden auch „Amara“ (lat. = „bitter“) genannt und sind gemäß ihres Namens verantwortlich für den bitteren Geschmack mancher Kräuter.

Ätherische Öle

Weitestgehend bekannt in Duftlampen für die Raumbeduftung, haben ätherische Öle viele Eigenschaften, die man sich in noch weiteren Bereichen zunutze machen kann.