Portrait | Vogelmiere

Vogelmiere | Stellaria media

„stélla“ (lat.) = „Stern“ (bezieht sich auf die Blütenform); „media“ (lat.) = mittel

„Hühner“- oder „Mäusedarm“ nimmt Bezug auf die schlaff am Boden niederliegenden Stängel, die an Gedärme erinnern.

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Sachen machen mit Vogelmiere

vogelmiere_2Selbst unter widrigsten Bedingungen, wachsen frische Wildkräuter. Zwar ist die Auwahl überschaubar aber dafür umso wertvoller.

Die Vogelmiere, auch Sternenkraut oder Hühnerdarm, aufgrund des Aussehens genannt, schmeckt mild, leicht säuerlich, das an einen jungen Mais erinnert.

Vorwiegend während des hohen Vitamin-C-Gehaltes ist es sehr beliebt. 50g des Krautes soll den Tagesbedarf eines Erwachsenen abdecken. Auch einige Mineralstoffe (z.B. Kieselsäure, Magnesium, Kalium, Zink) und Eisen sorgen für eine gute Versorgung gerade in den Wintermonaten.


Apfel-Vogelmiere-Mus

apfel_vogelmiere_nachspeise

Fast wie von alleine macht sich dieser wärmende, perfekt für einen winterlichen Nachmittag gemachten Snack.

Rezept für 2-3 Personen:

3 Äpfel klein geschnitten,
1 handvoll Rosinen (natürlich weglassen, wenn man keine Rosinen mag ;o) ),
1-2 handvoll Haselnüsse,
Zitronensaft von ca. 1 Zitrone
Zimt, Chilli, 1 Prise Salz,

optional können noch 2 EL Flohsamen, 2 EL Amaranth gepufft hinzugefügt werden.

apfel_vogelmiere_mus

alle Zutaten in einen Topf geben, den Boden mit etwas Wasser bedecken und auf kleiner Flamme weich garen lassen.
Sobald die Apfelstücke weich sind, Topf vom Herd nehmen und mit ca. 2 handvoll Vogelmiere fein pürieren.

Garniert mit ein paar Vogelmiereblättern warm servieren.

Dieser gesunde Snack eignet sich auch perfekt für Büro oder Schule. Weiterlesen

Destillieren à la Da Vinci

„Destillare“ kommt aus dem Latein und bedeutet so viel wie „herabträufeln“, und beschreibt somit den Herstellungsprozess, der Destillation, zur Gewinnung von Pflanzeninhaltsstoffen (vorwiegend ätherische Öle).

Einige Verfahren gibt es dafür und die gängigste ist die Wasserdampfdestillation. Die gängigste Form der Destillierapparatur sowohl im industriellen als auch im privaten Bereich ist die Leonardo-Destille. Ätherische Öle und Hydrolate, die daraus gewonnen werden, finden heute eine vielfältige Anwendung beginnend vom Einsatz in der Aromatherapie über die Medizin bis hin zur Parfumindustrie.

Leonardo Destille

Leonardo Destille

Historische Entwicklung des flüssigen Goldes

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Sachen machen | Kräutertee

teekanneVon Tee spricht man meist, wenn ein Aufguss mit heißem Wasser und Kräutern und / oder Früchten gemacht wird. Doch die Zubereitung und Mischung von Kräutern mit Wasser kann so unterschiedlich sein, wie es auch Anwendungsbereiche gibt.

Auf die Frage, wie Kräuter-Tees zubereitet werden, kann leider meist initial eine eher unbefriedigende Antwort geben werden: „kommt auf das Kraut an und welche Wirkung gewünscht ist.“

Abhängig davon, welche Wirkung das Kraut erzielen soll, ergibt sich die Temperatur des Wassers und die Ziehdauer.

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Portrait | Beifuß

Beifuß | Artemisia vulgaris

Das Gewürz- oder „Frawenkraut“

beifuß_artemisia_vulgarisDer Vulgärname „Beifuß“ hebt bereits einen besonderen Verwendungszweck hervor – „bei dem Fuße“. Soldaten legten sich Beifußblätter bei langen Märschen in die Sandalen, um Blasen, Schrunden und offene Wunden zu verhindern. Durch den erweichenden Effekt funk- tionierte dies auch und ndet sich daher auch in einigen Fußcremes heutzutage wieder.

Aber nicht nur äußerlich vollbringt der Beifuß gute Taten. Innerlich angewandt als Gewürzbeigabe oder in Form von geeigneten Präparaten, wie Wein, Tinkturen oder Tee, wird es vorwiegend zur Förderung der Verdauung und Durchblutung des unteren Bauches genutzt. Nicht umsonst wird es seit Menschengedenken daher als „Frauenkraut“ genutzt, da es durch eine erhöhte Gestagenproduktion die Fruchtbarkeit fördert und die weitere wehenfördernde Wirkung die Geburt sogar auslösen und unterstützen soll. Insbesondere der einjährige Beifuß steht im Fokus der Wissenschaft im Kampf gegen Krebs, Malaria und TBC.

Zu Unrecht fristet der Beifuß ein „Unkraut“-Dasein in vielen Gärten.

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strawanzen im Garten der Familie Grabherr

_IMG_4689Die FUER-Königstetten veranstaltete den mittlerweile schon traditionellen Malkurs von und mit Marion Pass auch dieses Mal im Garten der Familie Grabherr. Weiterlesen

Portrait | Spitzwegerich

Spitzwegerich | Plantago lanceolata

spitzwegerich_img_6889.jpg

„wega“ (althochdt.) = „Weg“, „rih“ (althochdt.) = „König“ „Plantago“ (lat.) = „Fußsohle“, „lanceola“ (lat.) = „kleine Lanze“

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